auch interessant: Abendblatt liest indymedia St. Pauli - Widerstand gegen Beach-Club-Umzug und meint ("Beachclubs wieder ohne Heimat", "Das Ende ist eine peinliche Posse") statt Beachclubs zöge Vattenfall an den Hafenrand. Wir finden : die Sache ist noch nicht vom Tisch - auch ein Jahr Beachclubs ist ein Jahr zu viel! Altona bietet sich ebenfalls an. Beachclubs als Testballon, was am Hafenrand geht?
Dokumentation aller Pressebereichte zu "Es regnet Kaviar - St. Pauli Strassenfest gegen Gentrification" in chronologischer Reihenfolge - neuester Bericht oben:
Die Welt Online schreibt am 7. April unter dem Titel:
"St. Pauli wehrt sich mit Straßenfest gegen "Veredelung""
"Besetzte Häuser, illegale Bauwagenstellplätze, alternative Wohngemeinschaften: Die Hafenstraße gilt bis heute als Symbol für Selbstbestimmung und Widerstand. Um sich gegen die "Veredelung" ihrer Nachbarschaft und den daraus entstehenden Druck zu wehren, haben sich knapp 20 Initiativen und Klubs zum "Aktions-Netzwerk gegen Gentrification" zusammengeschlossen. Am Sonnabend fanden eine Demonstration und ein Straßenfest unter dem Motto "Es regnet Kaviar!" statt.
Organisiert wurde es vom "Aktions-Netzwerk gegen Gentrification", an dem sich politische Gruppen, Gewerbetreibende, Stadtteilzentren und Anwohner beteiligten. Los ging es um zwölf Uhr mit einem gemeinsamen Essen an der langen Tafel am Pinnasberg. Anschließend pflanzten Anwohner im Park Fiction nahe dem Golden Pudel Club einen öffentlichen Kräutergarten an. Um 13 Uhr brach ein Punkrave-Zug vom Karolinenviertel Richtung Hafenstraße auf. Profi-Spieler des FC St. Pauli boten Torwandschießen an. Die Performance-Gruppe "Showcase Beat Le Mot" führte ein Kasperle-Theater auf. Musikalisch begleitet wurde das Fest von DJs der angrenzenden Clubs in der Hafenstraße. "Das Fest war ein voller Erfolg", so Christoph Schäfer von Park Fiction. "Es hat gezeigt, dass die Anwohner nicht nur die Fremdgestaltung ihres Viertels kritisieren, sondern auch alternative Ideen entwickeln." ee "
Am 5. April schreibt die taz Hamburg unter dem Titel Kaviarregen über St. Pauli:
"Die Umstrukturierung St. Paulis betrifft die unterschiedlichsten Menschen. Auf einem politischen Straßenfest soll heute darüber diskutiert und dagegen gefeiert werden
Seit einigen Jahren ändert sich das Gesicht St. Paulis rapide: gläserne Hochhäuser mit Edelgastronomie im Erdgeschoss schießen in den Himmel, ebenso die Mieten. Waffen sind schon verboten, bald soll es auch keinen Alkohol mehr auf der "sündigen Meile" geben. Überwachungskameras, Sprinkleranlagen gegen Obdachlose und verstärkte Streifen von Polizei und Ordnungsdienst sollen den von Politik und Medien zum "gefährlichen Ort" erklärten Stadtteil sichern.
Das Gemisch aus gefräßiger Umstrukturierung und "Aufwertung", aus Eventisierung und Überwachung hat für viele, die hier leben, längst bedrohliche Ausmaße angenommen: Familien und Studierende können sich hier keinen Wohnraum mehr leisten, Hartz IV-EmpfängerInnen bangen, ob ihre Wohnung weiterhin als "angemessen" gilt, wer draußen, im Wagen oder im Wohnprojekt lebt, muss Angst haben, vertrieben, geräumt und hinausgeschmissen zu werden.
St. Pauli war aber auch immer ein Ort, an dem die BewohnerInnen in die Entwicklung des Stadtteils eingegriffen haben. Die Hafenstraße gilt bis heute als Symbol für Selbstbestimmung und Widerstand gegen Vertreibung. Und auch die Diskussion um Park Fiction macht deutlich, dass die Apologeten der zonierten neoliberalen Imagestadt bisweilen mit dem Engagement von Menschen rechnen müssen, denen ein Leben als ungestörte KonsumentInnen nicht reicht. Genau hier finden deshalb heute unter dem Motto "Es regnet Kaviar!" ein Demo /Punk-Rave und ein großes Straßenfest gegen Gentrifizierung statt. Organisiert wird es von einem breiten "Aktions-Netzwerk gegen Gentrification", an dem sich neben politischen Gruppen Projekte wie die Vokü der Hafenstraße und die GWA St. Pauli, Einzelpersonen, Cafés und Kneipen beteiligen.
Los geht es um 12 Uhr mit einem gemeinsamen Essen an der langen Tafel am Pinnasberg. Ob es da Kaviar gibt, wer weiß? Die Gastronomie liegt für kurze Zeit in den Händen der St. Paulianer selbst. Vielleicht bringt ja jemand welchen mit.
ROBERT MATTHIES
Sa, 5. 4., 12 Uhr, Bernhard-Nocht-Straße, Hein-Köllisch-Platz, Hafenstraße, Park Fiction; Infos: www.esregnetkaviar.de"
Der Originaltext zitiert nach -> taz Nord
Indymedia befasst sich mit der Auftaktveranstaltung zu Es regnet Kaviar - der "5-Minuten Terrine"
"HH: "Es regnet Kaviar" - Grandioser Auftakt
Über 300 Leute bei der Auftaktveranstaltung des St. Pauli Straßenfest gegen Gentrification.
Die Probleme bei der Anmeldung scheinen größtenteils überwunden und selbst der Alkoholverkauf ist genehmigt.
Hamburg. Die Aula der Ganztagesschule St.Pauli platzte am Ende aus allen Nähten. Über 300 Menschen waren der Einladung des Aktionsnetzwerks gegen Gentrification gefolgt, und lauschten den Eröffnungsreferaten. Unter dem passenden Titel "Die Fünf-Minuten-Terrine" gab es 10 kurze Beitrage zu verschiedenen Aspekten der Gentrifizierung. Ein Mitschnitt der Veranstaltung wird in den nächsten Tagen auf www.esregnetkaviar.de veröffentlicht. Bald wird dort auch das Interview mit Karl-Heinz Roth zu "Immobilienhandel und Verbrechen"folgen, der leider aus gesundheitlichen Gründen absagen muste.
Morgen wird wie geplannt das St.Pauli Straßenfest gegen Gentrification um 12 Uhr beginnen. Wir haben auch die wichtigsten Genehmigungen schriftlich erhalten und es wird auch definitiv ein Alkohlauschank geben.
Wir hoffen das uns die Versammlungsbehörde nicht noch Knüppel zwischen die Beine wirft, indem sie ihre Auflagen zu kreativ interpretieren.
Wir beginnen ab 10 Uhr mit dem Aufbau und freuen uns über alle die mithelfen wollen. Ansonsten freuen wir uns auf ein gutes Fest und einen knalligen Punkrave.
Das ausführliche Programm vom Puppentheater über Blockadetraining, Wagenspektakel, Diskussionsveranstaltung und vielem mehr gibt es auf der Website des Aktionsnetzwerks.
Und nach dem Straßenfets geht es natürlich weiter."
Das Hamburger Abendblatt schreibt in seiner Rubrik "Heute neu!" am 4. April 2008 nicht ganz präzise:
"Stadtteilpolitik: Unter dem bissigen Motto "Es regnet Kaviar" zeigt das Projekt Park Fiction zum Auftakt des St.-Pauli-Straßenfests gegen Gentrification eine 5-Minuten-Terrine - Kurzbeiträge und Videos (Ganztagsschule St. Pauli, Friedrichstr. 55, 20 Uhr)."
Motto und Inhalt stimmen, aber die 5-Minuten Terrine ist natürlich vom Aktions-Netzwerk gegen Gentrification. Und der Abend findet zwar in Ganztagsschule St. Pauli statt, aber um die Ecke, im Gebäude in der Bernhard Nocht Strasse.Welt-Online berichtet über die Pressekonferenz des Aktions-Netzwerks gegen Gentrification:
"Mit Kaviar gegen Vertreibung: St. Pauli plant Straßenfest
Es war ein ungewöhnlicher Rahmen für eine Pressekonferenz: Dort, wo sonst bis in den frühen Morgen hinein getanzt und gefeiert wird, wurden aus aktuellem Anlass Kaviar-Häppchen gereicht: Unter dem Motto "Es regnet Kaviar" protestieren verschiedene Initiativen an der Hafenstraße an diesem Sonnabend gegen die "Vertreibungspolitik" in St. Pauli - und luden zur Ankündigung in den Golden Pudel Club.
Im Rahmen eines Aktionstages für autonome Freiräume und lebenswertes Wohnen soll dabei über die soziale Umstrukturierung in dem einst ärmsten Stadtteil Hamburgs informiert werden, sagten Sprecher des "Aktions-Netzwerks gegen Gentrification". Man wolle die Entwicklungen nicht tatenlos hinnehmen. Die Kämpfe um die einst besetzten Häuser in der Hafenstraße hätten gezeigt, dass Bewohner in die Stadtentwicklung eingreifen könnten.
Während einige Gruppen ("Hedonistische Internationale", "Total tolle Tuntengala") in ihren verquasten Beiträgen gegen "eine kapitalistische Standortpolitik" wetterten, gab es auch sachliche Ansprachen. Etwa Steffen Jörg von der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd: Er kritisierte, dass im Zuge der "Aufwertung" der Großteil der Bevölkerung auf St. Pauli sich das Wohnen und Leben dort nicht mehr leisten kann. Dass dabei auch gewachsene Subkulturen abwandern, welche einst den Ruf der Stadt prägten, falle bei der derzeitigen Stadtentwicklungspolitik unter den Tisch. ee
ee"
zitiert nach http://www.welt.de/welt_print/article1861690/Mit_Kaviar_gegen_Vertreibung_St._Pauli_plant_Straenfest.html
Das Hamburger Abendblatt schreibt am 2. April:
"Bunter Protest gegen "Veredelung" von St. Pauli
http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/02/864499.html
"Bei Neuvermietungen sind die Wohnungspreise schon mit Blankenese und
Nienstedten vergleichbar", sagt Steffen Jörg vom Verein
Gemeinwesenarbeit St.-Pauli-Süd. Der oft benutzte Begriff der
"Aufwertung" würde darüber hinwegtäuschen, dass ärmere Menschen,
Migranten und subkulturelle Szenen, die teils seit Jahrzehnten auf St.
Pauli leben, verstärkt verdrängt würden.
Um sich gegen die Veredelung ihrer Nachbarschaft und den daraus
entstehenden Druck zu wehren, haben sich nun knapp 20 Initiativen und
Klubs zum "Aktions-Netzwerk gegen Gentrification" zusammengeschlossen -
darunter Aktive aus der Hafenstraße, das Projekt "Tuntengala", der
Fanladen St. Pauli und die St.-Pauli-Kirche. Doch trotz der Wut, die bei
der Präsentation im Golden Pudel Klub am Fischmarkt gestern spürbar war,
wählt das Bündnis lieber Information und Humor als Demonstrationsmittel.
Unter dem Motto "Es regnet Kaviar" will das Netzwerk nun dagegen
protestieren, dass die Stadt den Kiez "als Unternehmen versteht, das auf
reine Profitmaximierung ausgerichtet ist".
Das Anwohnerprojekt Park Fiction lädt für Freitag um 20 Uhr in die
Ganztagsschule St. Pauli, um in Kurzbeiträgen das Thema Gentrification
zu klären. Unternehmensberater Armin Chodzinski referiert unter dem
Titel "In 20 Jahren mach ich dir aus Bielefeld Manhattan" über
Stadtentwicklung und Image, "Hinz & Kunzt"-Chefredakteurin Birgit Müller
kommentiert die Kriminalisierung von Armut ("Saufen dürfen bald nur noch
die Reichen"). Am Sonnabend startet um 12 Uhr ein Straßenfest mit
Spielen für Kinder, Musik und St.-Pauli-Rundgängen. Zudem bitten ab 13
Uhr DJs zum Rave von der Sternschanze zur Hafenstraße.
Und wer ganz privat etwas gegen die "Aufwertung" seines Viertels tun
möchte, dem bietet das Netzwerk das "Abwertungskit" zum Download im
Internet an. Eine Art Bastelbogen mit Utensilien, die die eigene Wohnung
in den Augen von Immobilienverwaltern schäbiger aussehen und somit die
Mieten sinken lassen. Im Angebot: Imitationen zerbrochener Fenster und
Unterhemden, die zum Trocknen aus dem Fenster zu hängen sind."
Auf der Webseite des Abendblatts hieß es :
"Veranstalter wollen autonome Freiräume bewahren"
"Unter dem Motto "Es regnet Kaviar" protestieren an diesem Sonnabend
verschiedene Initiativen gegen die "Vertreibungspolitik" in dem Stadtteil.
Im Rahmen eines europaweiten Aktionstages für autonome Freiräume und
lebenswertes Wohnen soll bei dem Straßenfest über die soziale
Umstrukturierung in dem einst ärmsten Stadtteil Hamburgs informiert
werden, sagten Sprecher des "Aktions-Netzwerks gegen Gentrification" am
Dienstag. Man wolle die Entwicklungen nicht tatenlos hinnehmen. Der
erfolgreiche Häuserkampf in der berühmt-berüchtigten Hafenstraße habe
gezeigt, dass Stadtteil-Bewohner in die Stadtentwicklung eingreifen könnten.
Kupferne "Investorenarchitektur" wie das neue Riverside-Hotel sei Symbol
für das neue St. Pauli. Zugleich zielten radikal erweiterte
Waffenverbote und Videoüberwachung auf die Kriminalisierung
Jugendlicher. Der Ruf nach Ordnung und eine neue "Mainstreamkultur"
seien im Interesse von Immobilienbesitzern und neuen Mittelschichten.
"Wir setzen auf Selbstbestimmung und Widerstand gegen Vertreibung",
sagten Aktive aus den einst besetzten Häusern der Hafenstraße.
Mit einer Auftaktveranstaltung am Freitagabend in der Ganztagsschule
Friedrichstraße wollen die St. Paulianer "Aufwertung, Eventisierung und
Überwachung" thematisieren. Dabei geht es nach den Worten des Künstlers
Christoph Schäfer vom Projekt "Park Fiction" auch um steigende Mieten,
Kriminalisierung von Armut und die videoüberwachte "Sonderrechtszone"
St. Pauli. Ziele seien die Rückeroberung von Wohn- und Lebensraum und
die Bereitstellung leerstehender Flächen für kulturelle Projekte, wie
Schäfer betonte. Im Rahmen des Straßenfestes gibt es auch eine lange
Tafel vom Pinnasberg bis weit in die Bernhard-Nocht-Straße und ein
Punk-Rave-Zug von der Sternschanze bis zur Hafenstraße.
dpa"
Aktualisiert am 1. April 2008 um 15:51
Der Originalartikel unter: http://www.abendblatt.de/daten/2008/04/01/864299.html
Die Hamburger Morgenpost schreibt am 02.04.2008 auf SEITE 11:
"PUNK-DEMO AUF ST. PAULI
Stoppt die Schickimickis!
Anwohner gegen Luxussanierungen und Mietexplosionen
MATHIS NEUBURGERAufstand auf St. Pauli! Ein Dutzend linksalternative Gruppen und
Kulturinitiativen wollen die "Schickimickisierung" ihres Viertels
bekämpfen. Unter dem Motto "Es regnet Kaviar" planen sie am Sonnabend
ein Straßenfest und einen Demozug.
"Niemand ist dagegen, den Stadtteil lebenswerter zu machen. Aber
gigantische Bauvorhaben, Luxussanierungen und steigende Mieten führen
dazu, dass sich viele Bewohner das Leben nicht mehr leisten können", so
Steffen Jörg vom Stadtteilverein "GWA-St. Pauli". In einigen Ecken seien
die Mieten bereits so hoch wie in Nienstedten oder Blankenese. Auch die
Entwicklung St. Paulis zur "Sonderrechtszone" mit Waffen-, Flaschen- und
Trinkverboten stößt auf Protest. Geplant ist ab 12 Uhr ein buntes
Straßenfest mit Musik, Kinderspielen und Kunst rund um Hafenstraße und
den "Park Fiction". Vom Sternschanzen-Bahnhof soll ab 13 Uhr ein
"Punk-Rave" zur Hafenstraße ziehen. Noch hat die Stadt die
Veranstaltungen aber nicht genehmigt."
Den Original-Artikel gibt's unter:
http://www.mopo.de/2008/20080402/hamburg/panorama/stoppt_die_schickimickis.html
Die Zeitung Die Welt schreibt:
"Mit Kaviar gegen Vertreibung: St. Pauli plant Straßenfest
Im Rahmen eines Aktionstages für autonome Freiräume und lebenswertes
Wohnen soll dabei über die soziale Umstrukturierung in dem einst ärmsten
Stadtteil Hamburgs informiert werden, sagten Sprecher des
"Aktions-Netzwerks gegen Gentrification". Man wolle die Entwicklungen
nicht tatenlos hinnehmen. Die Kämpfe um die einst besetzten Häuser in
der Hafenstraße hätten gezeigt, dass Bewohner in die Stadtentwicklung
eingreifen könnten.
Während einige Gruppen ("Hedonistische Internationale", "Total tolle
Tuntengala") in ihren verquasten Beiträgen gegen "eine kapitalistische
Standortpolitik" wetterten, gab es auch sachliche Ansprachen. Etwa
Steffen Jörg von der Gemeinwesenarbeit St. Pauli Süd: Er kritisierte,
dass im Zuge der "Aufwertung" der Großteil der Bevölkerung auf St. Pauli
sich das Wohnen und Leben dort nicht mehr leisten kann. Dass dabei auch
gewachsene Subkulturen abwandern, welche einst den Ruf der Stadt
prägten, falle bei der derzeitigen Stadtentwicklungspolitik unter den
Tisch. ee"
2. April 2008, 04:00 Uhr
Der Originalartikel unter http://www.welt.de/welt_print/article1861690/Mit_Kaviar_gegen_Vertreibung_St._Pauli_plant_Strassenfest.html
Im Newsticker der Welt erschien am 01.04.2008 um 13:25 Uhr:
"St. Pauli Straßenfest gegen Umstrukturierung
Hamburg (dpa/lno) - Mit einem Straßenfest unter dem Motto «Es regnet
Kaviar» wollen verschiedene Initiativen an diesem Sonnabend gegen die
«Vertreibungspolitik» in St. Paulis protestieren. Im Rahmen eines
europaweiten Aktionstages für autonome Freiräume und lebenswertes Wohnen
soll dabei über die soziale Umstrukturierung in dem einst ärmsten
Stadtteil Hamburgs informiert werden, sagten Sprecher des
«Aktions-Netzwerks gegen Gentrification» am Dienstag. Man wolle die
Entwicklungen nicht tatenlos hinnehmen. Die Kämpfe um die einst
besetzten Häuser in der Hafenstraße hätten gezeigt, dass
Stadtteil-Bewohner in die Stadtentwicklung eingreifen könnten."
© Die Welt
Der Originalartikel ist unter http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=17357670 zu lesen.
Indymedia weiß:
"HH: Straßenfest nun doch teilweise erlaubt
Hamburg.
Nachdem das St.Pauli Strassenfest gegen Gentrification am Montag eine
Absage für die Anmeldung erhalten hat, kam heute nun eine teilweise
Genehmigung. Das Strassenfest versteht sich als Teil des weltweiten
Aktionstags für Freiräume am 11./12. April. Auf Grund der Lokalen
Gegebenheiten hat es den Schwerpunkt auf Gentrifizierung gesetzt...."
Der Originaltext erschien unter http://de.indymedia.org/2008/04/212188.shtml
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